Beschreibung
Über das Weingut:
Ivan Pasquetto’s erste Leidenschaft gilt dem Kaffee. Führt er doch Veronas erste Filterkaffeebar.
Seine Familie besitzt Rebanlagen im benachbarten Mezzane del Sotto, die sein alter Schulfreund Mirko Sella seit Jahren bewirtschaftet.
Aus der Idee, Weine für seine Kaffeebar zu produzieren, entstand das Label Corte Guala.
2017 wurde dieses gegründet. Die Produktion ist sehr gering und exklusiv.
Die kalkhaltigen Böden (ugs. Marna) und die Höhe der Rebflächen, an den Hängen der Dolomiten, sind die Grundlagen für feine Weine mit Frische und geschmacklicher Tiefe.
Über den Wein:
Unweit des Gardasees, vor den Toren Veronas, wachsen die Reben von Corte Guala. Valpolicella und Soave heißen hier die traditionsreichen Herkunftsgebiete. Während in Ersterem ausschließlich Rotweine produziert werden, gehört das Soave zu den bekanntesten DOCs (Denominazione di Origine Controllata) für italienische Weißweine.
Die „Goldenen Zeiten“ liegen jedoch schon etwas zurück. Noch vor dem großen Pinot Grigio-Boom erfreute sich der Soave vor allem in den USA größter Beliebtheit.
Am häufigsten begegnet man dem Soave in einfachen italienischen Bistrots und Pizzerien. Hier werden in der Regel sehr einfache Qualitäten zum günstigen Preis angeboten.
Neben den profilarmen Produkten der Großproduzenten, gibt es aber auch einige kleine handwerklich arbeitende Winzer, die unkomplizierte, aber dennoch feine und frische Soave produzieren. So auch bei Corte Guala.
Der Wein wird aus der klassischen Rebsorten Garganega erzeugt. Der Soave überzeugt eher mit leisen Tönen, aromatisch überbordend, wie beispielsweise Sauvignon Blanc, gerät er nie.
Der Soave von Corte Guala ist ein echter Klassiker in unserem Sortiment. Ein solider begleiter von sommerlichen Gerichten, besonders zur vegetarischen Gemüseküche.
Mit dem Jahrgang 2024 wechselt die Stilistik dieses Weines merklich. In der Nase mehr reife gelbe Frucht, Nashi Birne, Pfirsich und etwas Kurkuma dazu zeigt sich der Ausbau im Holzfass mit Aromen von Honig und dezenter Vanille. Der vorherigen Jahrgänge dieses Weins wurden nicht im Holzfass ausgebaut, waren leichter und dezenter.
Im Mund mit äußerst dezenter aber feiner Säure, Noten von vollreifem gelbem Apfel, Papaya, etwas Salbei und wiederum Honig und Vanille. Der Ausbau im Holzfass sorgt für eine angenehme Cremigkeit und eine höhere Viskosität.
Ein toller Speisenbegleiter zur klassischen italienischen Küche. Wir denken vor allem an Seezunge oder Calamaretti mit frischer Zitrone. Aber auch zu unkomplizierten Pastagerichten passt dieser Soave wunderbar, etwa zu Carbonara.