Beschreibung
Über das Weingut:
Die hessische Bergstraße ist mit ca 460ha das kleinste deutsche Anbaugebiet. Entsprechend selten begegnen uns Weine aus dieser Region auf den Weinkarten der Gastronomie.
Lange mangelte es an Top-Betrieben, die für neue Dynamik in der Region hätten sorgen können. Allein das Sektgut Griesel erlangte in den vergangenen Jahren großes Ansehen. Die hier produzierten Schaumweine liegen bei Sektverkostungen immer auf den ersten Plätzen.
Das Schwesternweingut Schloss Schönberg, das einen großen Teil des Traubenmaterials für die Grundweine bei Griesel liefert, will nun nachziehen. Inhaber ist wie bei Griesel die Familie Streit.
Die Grundvoraussetzungen für Spitzenweine sind erfüllt. Zwischen Bensheim und Alsbach verfügt man über rund 15ha spannendste Weinberge, darunter auch jede Menge alte Reben.
Diese wachsen hier vornehmlich auf Granitböden mit geringer Lössauflage.
Verantwortlich für die Weine ist Julien Meissner, ein alter Studienfreund von Niko Brandner, Kellermeister im Sektgut Griesel. Diese Verbindung war äußerst hilfreich, um den gebürtigen Pfälzer Julien Meissner an die Bergstraße zu holen.
Im Weinberg setzen man auf nachhaltige Landwirtschaft und einen frühen Lesezeitpunkt.
Im Keller wird ausschließlich mit natürlichen Hefen vergoren, der Einsatz von Schwefel wird auf ein Minimum reduziert.
Der Ausbau erfolgt in Gebinden aus Holz und Stahl verschiedener Größen, darunter Fässer von einigen namenhaften Tonnellerien aus dem Burgund. Dort bekommen die Weine die Zeit, die sie zum Reifen brauchen. Auch die Gutsweine werden erst spät auf die Flasche gefüllt.
Die Handschrift des Weinguts ist über die komplette Kollektion erkennbar: Moderater Alkohol, gepaart mit lebendiger Frische und feiner Mineralität. Das sind keine fetten Blockbuster, sondern animierend elegante Individualisten. Eichelmann, Vinum, Falstaff und Co sind bereits voll des Lobes. Wir sind uns sicher, von Schloss Schönberg wird noch viel zu hören sein.
Über den Wein:
Für uns ist das die flüssige Visitenkarte des Weinguts!
Mit dem Jahrgang 2024 bringt Julien Meissner zum ersten Mal diese Cuvée auf die Flasche. Wir sind begeistert! Die Kombination der beiden Rebsorten ist ein Klassiker.
Der Weissburgunder wurde im Stahltank ausgebaut, der Chardonnay im gebrauchten Tonneau. Beide liegen 12 Monate auf der Hefe.
Dieser Wein bildet nach den unkomplizierten und unheimlich „leckeren“ Gutsweinen, den Einstieg in die Welt des Terroirs und die Handwerkskunst von Schloss Schönberg.
Der Ausbau im Holz: gekonnt!
Die Balance aus Frucht und feiner Reduktion: animierend!
Druck am Gaumen bei gleichzeitigem Trinkfluss: phänomenal!
Mehr kann man von einem Wein dieser Preiskategorie nicht erwarten. Wir huldigen dem Mittagswein! Dazu Fisch auf der Haut gebraten, frische Zitrone, profane Kartoffeln.
So einfach kann Genuss sein.