Beschreibung
Über das Weingut:
Die Domaine de Haute Perche wurde 1960 gegründet und 2019 vom jetzigen Eigentümer, Thierry Denjean erworben. Zum Zeitpunkt der Übernahme lag das Weingut, so wie viele andere Weinproduzenten in Anjou, am Boden.
Seit 2019 weht jedoch ein neuer Wind durch die Domaine. 10ha Rebanlagen wurden gerodet und neu bepflanzt. Zukunftsweisende Aspekte der Nachhaltigkeit wurden in den Fokus gerückt. Dabei handelt es sich nicht nur um eine ökologische Bewirtschaftung der Rebanlagen, sondern auch um hinsichtlich der sozialen Verantwortung für die Mitarbeitenden (corporate social responsibility). Darüber hinaus hat man es sich zum Ziel gemacht, dieses Jahr (2025) CO2 neutral zu werden.
Das Herz der Domaine ist ein junge, dynamisches Team. Wir lernten Betriebsleiterin
Anne-Laure Demaris in Paris kennen und waren von der sehr stimmigen Kollektion, sowie der positiven Entwicklung des Weinguts sehr beeindruckt. Bei Haute Perche bekommt man schnell den Eindruck, dass ein ziemlich genauer Plan vorhanden ist, was man in den kommenden Jahren erreichen will. Zielstrebig wird dieser auch verfolgt.
Die Domaine liegt im Herzen des Aubance-Tals, nur 10 km von Angers entfernt und verfügt über 35ha Weinreben auf hervorragenden Schieferböden.
Zwei Rebsorten stehen im Fokus: Chenin Blanc und Cabernet Franc. Daneben gibt es noch etwas Gamay, Grolleau, Grolleau Gris und Chardonnay.
Die Rebanlagen verteilen sich auf drei Standorte in Saint-Melaine-sur-Aubance, Huttières und Soulaines-sur-Aubance. Hier findet sich Schiefer in allerlei Farben und Variationen.
Bei der Arbeit im Keller wird so wenig eingegriffen wie möglich. Alle Weine vergären spontan mit den indigenen Hefen. Der Ausbau findet wahlweise im Stahltank, Beton oder Holzfass statt.
Wir freuen uns ungemein, euch diese sehr eigenständigen Weine von der Loire zeigen zu dürfen. Insbesondere die Rebsorte Chenin Blanc gehört zu unseren absoluten Lieblingen. Sie ist so unfassbar wandlungsfähig und vielseitig.
Über den Wein:
Intensive und stählerne Nase nach weißen Früchten, grünem Apfel und Zitrusfrüchten. Am Gaumen ist er etwas reifer, aber immer noch intensiv, mit weißen Blüten, gefolgt von Limette und knackigem grünem Apfel. Angenehm strukturiert mit etwas Körper, die Säure ist sorbetartig und köstlich, was zu einem saftigen, erfrischenden Abgang führt.